EVA&ADELE
WATERMUSIC (Videoinstallation)
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EVA&ADELE,
WATERMUSIC, Projektskizze 1

EVA&ADELE,
WATERMUSIC, Projektskizze 2

EVA&ADELE,
WATERMUSIC, Projektskizze 3
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Kuratorin Petra Schilcher
Ort: Taubenbrunnen
/ Schlossbergplatz
Eröffnung: 27. 9. 2003, 11.30 Uhr
Einführung: Dr. Marion Ackermann, Kuratorin am Lenbachhaus
Dauer: 28. 09. 2003 - 30. 11. 2003
Pressetext (pdf): [deutsch]
- [english]
Kooperation Galerie & Edition Artelier, Österreichischer
Skulpturenpark, Privatstiftung
Gefördert durch das Land Steiermark
Watermusic sind drei
Videos in Realzeit, parallel projiziert und für die Präsentation
im Stadtraum bestimmt. Mitten in Graz wird ein in Funktion befindlicher
Brunnen umbaut. Die Sicht von Außen: ein einfacher Kubus.
Eine Art großer Kasten, der die Assoziation "Hier restauriert
die Stadt Graz für ihre BürgerInnen" aufkommen lässt.
Doch der raue Baustellencharme der Ummantelung wird mit einer dicken
Schicht intensiv-rosa Lack umgelenkt. Ein Farbschock, mit Signalwirkung.
"Over the Boundaries of Gender" ist das gelebte Kunstkonzept
von EVA&ADELE. Die Arbeit Watermusic, in der EVA&ADELE 42
Minuten an einem vom übrigen öffentlichen Stadtraum durch
eine Bretterummantelung separierten Brunnen parallel projiziert
winken, planschen und schöpfen, hat zum Ziel, die BesucherInnen
"reale" Zeit mit EVA&ADELE teilen zu lassen: sie gehen
auf Tuchfühlung mit einem harten Konzept der Verschmelzung
von Kunst und Leben, der Grenzüberschreitung der Geschlechter
und Auflösung der traditionellen Art der Kunstpräsentation
(der Slogan hierzu: "Wherever we are is museum"), doch
ist es gleichzeitig auch versöhnlich, denn die Wasserspiele
wirken harmlos, gleiche Gesten brennen sich in ihrer scheinbar unendlichen
Repetition ins Gedächtnis ein. Das Spiel verführt durch
sein subtiles Mittel der Harmlosigkeit.
Text: Maike Fries
Biografie
von EVA&ADELE (pdf)
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