Galerie Edition Artelier


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Eliška Bartek
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Eliška Bartek

1950 geboren in Novy Jicin, Tschechoslawakei
1965 Umzug nach Prag
1972 Flucht in die Bundesrepublik Deutschland
1976-1978 Malunterricht bei Fritz Deutsch
1979-1983 Kunstgewerbeschule und Privatunterricht in Zürich bei Frantischek Mitacek
1983-1986 Privatschule Form und Farbe
Unterricht bei Emil Schwarz in Zürich
1995-1996 Stipendium des österreichischen Ministerium Kultur, Kunst und Wissenschaft in Wien
seit 1997 lebt und arbeitet in Berlin

 

Einzelausstellungen

1977

Galerie Linde, Luzern

1988

Galerie Stöbli, Herisau

1989

Galerie A 16, Zürich

1990

Galerie Hiemensch, Basel

Galerie Hannah Feldmann, Sem

Galerie A 16, Zürich

Galerie Ambiance, Spa, BE

1991

Lioba Redegger, Wien, A

1992

Museumsverein Werfen, A

1993

The Huberte Goote Gallery Zug

Gemeindegalerie Emmen, Emmenbrücke

1994

PART Zürich

1995

Kunsthaus Zug, CH

Galerie Bommer, Zug

Design Centrum Linz

1996

Galerie Victor Feldjuschin, Zürich

Kornschütte, Luzern

Schloß Stokerau, A

Galerie 89, Aarwangen, CH

1998

Projektraum, Leibzig, D

1999

Galerie Carla Renggli, Zug

Charité, Berlin

2000

Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten

2002 

Galerie Carla Renggli, Zug,

MULL ART Gallery, Frankfurt

Galerie & Edition Artelier Graz

Ausstellungsbeteiligungen

1988 Kunstmuseum Luzern
1989 Galerie Alena Adlung, New York
Galerie Ambiance, Washington
Galerie Salziger, Köln
1990 Ausstellung zum 700-jährigen Bestehen der Schweiz
Zweijährige Wanderausstellung durch Japan
Kunstmuseum Luzern
1991 Galerie Traklhaus, Salzburg
1993 Galerie Hannah Feldmann, Leibzig
Kunstmuseum Luzem
1995 Galerie Bommer, Zürich
Kunstmesse Zürich
1996 Kunstmesse Genf
Kunstmesse Zürich
1997 Galerie Marianne Grob, Berlin
1998 Galerie Bajazzo, Imperia, Italien
Galerie Achim Kubinski, Berlin
The Huberte Goote Gallery I Zug
1999 Galerie Carla Renggli, Zug, Schweiz
The Huberte Goote Gallery, Zug
2000 Kunsthalle Podewil Berlin-Fotografie
2001 Berliner internationale Kunstmesse Fotografie
2002 Kunsthalle Palazzo, Liestal, Kat.

Sammlungen

Kantonalbank Zürich
Bankgesellschaft Emmenbrücke
Bankgesellschaft Luzern
Kantonalbank Luzern
Bundesministerium fur Kultur, Kunst und Wissenschaft in Österreich
Museumsverein Werfen
Kanton Luzern
Richemont Art Foundation
Private Sammlungen


Bibliographie
:

2000

Klara Wallner, in: Catalogue to the exhibition - Podewil-Center for Contemporary Arts, Berlin

1995

Marcus Brüderlin, in: Catalogue to the exhibition Eliška Bartek - Kunsthaus Zug

1993

Veit Loers, in: Catalogue to the exhibition Eliška Bartek - Galerie Hanna Feldmann, Bern


Einzelkataloge

Hannah Feldmann, Galerie, Bern 1990
The Huberte Goote Gallery, Zug,1993
Galerie Werner Bommer, Zug 1995
Kunsthaus Zug, Zug 1995


Gruppenkataloge

Contemporary German Art, Alena Adlung Gallery Ltd, New York 1989
Museumsverein Werfen.Österreich,1991
eine Sammlung. Burg Hohenwerfen, Österreich 1995
Centro Culturale l'Onda, Imperia, I 1998
The Huberte Goote Gallery, Zug 1999
Podewil Center for Contemporary Arts, Berlin 2000
Kunsthalle Palazzo, Liestal, CH, 2001

 

Die Fotografien von Eliška Bartek tönen wie ein wundervoll warm timbrierter Bläserakkord. Ihr Maß gleicht der unendliche Ruhe eines Klangkörpers, bei dem die Strukturen hörbar bleiben, ohne den Eindruck eines medizinischen Anatomieunterrichts zu vermitteln.
Es ist die ganz besondere Energie solcher Konstellationen, für die sich die Künstlerin mehr und mehr interessiert. Ihre Blumenstilleben aus Licht, die die Finsternis zum Glühen bringen, sind ausbalancierte Kompositionen, die mit dem Multimedia-Dauerfeuer, unter dem die gegenwärtige Kunstproduktion steht, wenig zu tun hat. Bestimmend für Eliška Barteks Arbeitsweise sind Gefühlsentscheidungen, nicht digitale Techniken, mit denen an der Wirklichkeit herummanipuliert wird. Die Künstlerin vertraut auf ihren Reisen durch den Seelengarten ganz auf Intuition und formale Folgerichtigkeit. "Die Poesie löst fremdes Dasein in eigenem auf", behauptet Novalis. Der Betrachter der Bilder von Eliška Bartek ist angewiesen auf das Bewußtsein, daß es sich beim fremden Dasein um sein eigenes handeln könnte. Es braucht Abenteuerlust, um daraufhin in die Dunkelreservate dieser Fotografien hineinzusehen. Wenn sich Düsternis in lasziv-verstörenden Pop wandelt wie in einem hymnischen Lullaby, dann bricht sie an, die Zeit der fleischfressenden Schönheit…


Text: Christoph Tannert, September 2002